Oct 8, 2019
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Sonstiges

10 Fragen an: Professor Fickert

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ERZlich Willkommen liebe Freunde der Schutz- und der Leittechnik! Die Vernetzung unserer Leser, also die Vernetzung von Entwicklern, Ingenieuren, Lieferanten, Betreibern, Verkäufern, Programmierern, Studenten sowie Jung und Alt ist das Wichtigste, ein starkes Netzwerk die Basis von gemeinsamen Erfolg. Aus diesem Grund haben wir unsere Serie "10 Fragen an: ... " in die Welt gerufen. Wie immer stellen wir einen treibenden Akteur der schutz- und leittechnischen Welt vor.
In unserem neuen Beitrag unserer hochinteressanten Serie stellen wir Herr Professor Fickert vor.

Professor Fickert Schutztechnik
Professor Fickert

Lothar H. Fickert (13.01.1949) promovierte an der Technischen Universität Wien und arbeitete danach 25 Jahre lang in der Industrie als Schutz-und Anlagentechniker in Netzplanung und Betrieb in der Energiewirtschaft (ELIN UNION, BROWN BOVERI, WIENSTROM). Seit 1998 wirkt er als Professor des Institutes für Elektrische Anlagen und Netze an der Technischen Universität Graz mit den Forschungsschwerpunkten elektrische Energiesysteme, Versorgungssicherheit und Schutztechnik. Er arbeitet in verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen (IEC, CIGRE, CIRED, VDE, ÖVE usw.) mit und hat 9 Patente. Seit Oktober 2017 ist er Professor emeritus und widmet sich neben seiner Kernprofession, der Schutztechnik, auch aktuellen Sternpunktfragen sowie modernen Lehr- und Lernmedien („Flipped Classroom“).

Los geht's:

1. Wann und wo sind Sie geboren?

Ich wurde 1949 in Niedersachsen geboren und lebe seit 1967 in Österreich.

2. Warum sind Sie Ingenieur geworden?

Die Freude, etwas zu gestalten und das Ergebnis mehr oder weniger unmittelbar zu sehen.

3. Auf welche Universität sind Sie gegangen?

Technische Universität Wien, dort habe ich die Studienrichtung Elektrotechnik-Nachrichtentechnik gewählt.

4. Wie kamen Sie zur Schutz- und Leittechnik?

Nach der Dissertation hat sich eine Stelle im Bereich der Schutz- und Leittechnik bei Österreichs szt. größter Elektrotechnikfirma, der Elin Union AG, angeboten.

5. Was war Ihr persönlich größter Erfolg im Beruf?

Die Verbindung von Theorie und Praxis sowohl im kommerziellen Berufsleben (Firmen Elin Union, ABB, Wienstrom) als auch später an der Technischen Universität Graz als Institutsvorstand des Institutes für elektrische Anlagen und Netze.

6. Würden Sie im Rückblick Dinge anders machen?

Nein, es hat für alle gut gepasst.

7. Wo sehen Sie die Schutz- und Leittechnik im Jahr 2029?

Ich erwarte, dass die Schutz- und Leittechnik eine zunehmende Rolle hinsichtlich der Steuerung und zur Verfügunghaltung der für unsere Zivilisation entscheidenden elektrischen Energie spielen wird.

8. Was ist Ihr Lebensmotto?

Tu etwas für andere, dann kommt es hundertfach zurück!

9. Was können Sie anderen Ingenieuren an die Hand geben oder raten?

Als Fachfrau/Fachmann in technischen Dingen sattelfest sein und als Bürger unserer Zivilgesellschaft mit Verantwortung nach außen wirken.

10. Haben wir eine wichtige Frage vergessen, die wir Ihnen hätten stellen sollen?

Die Fragen sind aus meiner Sicht sehr gut ausgewählt!

HERZlichen Dank an Prof. Fickert

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